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Stärken Discovery

Eine visuelle Stärken-Analyse, die dein Klient selbst ausfüllt, mit optionalem 360°-Feedback und einem Report, den ihr gemeinsam auf dem Whiteboard besprecht.

Datos breves

  • Dein Klient verortet 64 Alltagsverhaltensweisen danach, wie viel Energie sie geben und wie oft er sie nutzen kann. Das dauert etwa eine Viertelstunde.
  • Das Ergebnis sind fünf Stärkenrollen mit einprägsamen Namen, dazu ein Radar und eine Landschaft über alle sechzehn Rollen.
  • Vier Kategorien: Kernstärken, Verborgene Schätze, Energiefresser und Schwächen.
  • Optionales 360°-Feedback: Menschen, die deinen Klienten kennen, beantworten über einen Teilen-Link eine kurze Umfrage, ganz ohne eigenes Konto.
  • Mit einem Klick wird aus dem Ergebnis ein Debrief auf dem Whiteboard, als vollständiges Report-Deck oder als Segelboot-Metapher.

Die Stärken Discovery gibt deinem Klienten ein Stärkenprofil, über das ihr wirklich sprechen könnt. Die Analyse macht er in seiner eigenen Zeit, die Session gehört dem, was die Ergebnisse für ihn bedeuten. In diesem fünfminütigen Video zeigt Tobi von metaFox beide Seiten:

Die Stärken Discovery in fünf Minuten: die Analyse aus Sicht deines Klienten und der Debrief in deiner Session.
1Link verschicken
2Klient kartiert seine Stärken
3Die Außensicht kommt dazu
4Gemeinsamer Debrief

So nutzt du das Tool

1

Leg eine Sitzung für deinen Klienten an

Öffne die Stärken Discovery in der Seitenleiste und erstelle eine Sitzung. Wähle einen bestehenden Klienten oder gib Name und E-Mail ein. Die Einladung kann per E-Mail rausgehen, oder du kopierst den Link und schickst ihn selbst.

2

Dein Klient kartiert seine Stärken

Jedes Verhalten landet auf einem einfachen Raster: wie viel Energie es gibt und wie oft dein Klient es nutzen kann. Das Profil steht, sobald er fertig ist. Du entscheidest, ob er den vollständigen Report sofort sieht.

3

Hol die Außensicht dazu (optional)

Nach der Selbsteinschätzung kann dein Klient Kollegen, Freunde oder Familie zu einer kurzen Feedback-Umfrage einladen. Der Report stellt ihre Sicht neben das Selbstbild.

4

Starte den Debrief auf dem Whiteboard

Wähle im Ergebnis „Stärken-Debrief starten". Nimm den vollständigen Report, verteilt auf mehrere Boards, oder die Segelboot-Metapher. Danach arbeitest du mit Haftnotizen, Stärkenkarten und allen anderen Whiteboard-Tools weiter.

Die vier Kategorien

Energie und Nutzung sind die beiden Achsen der Analyse. Zusammen ordnen sie jede Rolle einer von vier Kategorien zu, und jede Kategorie stellt eine andere Coaching-Frage:

Kernstärken

Hohe Energie, hohe Nutzung. Das, was dein Klient gut kann und gern tut. Wie kann er es noch bewusster einsetzen?

Verborgene Schätze

Hohe Energie, geringe Nutzung. Stärken, die Energie geben, aber selten Raum bekommen. Wo könnten sie öfter vorkommen?

Energiefresser

Geringe Energie, hohe Nutzung. Erlerntes Verhalten, das dein Klient gut beherrscht, das ihn aber Kraft kostet. Lässt sich davon etwas reduzieren, teilen oder abgeben?

Schwächen

Geringe Energie, geringe Nutzung. Meist darf das so bleiben, außer eine davon steht einem Ziel im Weg.

Psychologischer Hintergrund

Das Modell steht in der Stärken-Tradition der Positiven Psychologie, vor allem in der Arbeit von Alex Linley zu realisierten und unrealisierten Stärken. Der Kern: Eine Stärke ist mehr als etwas, das man gut kann. Es ist etwas, das man gut kann und das zugleich Energie gibt. Deshalb fragt die Analyse zuerst nach Energie und bleibt nicht bei der Leistung stehen.

Fang mit den Verborgenen Schätzen an

Kernstärken überraschen Klienten selten. Verborgene Schätze schon, und sie führen oft direkt zu konkreten nächsten Schritten: Wo könnte diese Stärke in den kommenden Wochen mehr Raum bekommen?

Forschende aus der psychologischen Diagnostik der Ruhr-Universität Bochum begleiten die Entwicklung des Modells, und jede Validierungsrunde arbeitet ausschließlich mit anonymisierten Daten.

Weiterlesen

  • Linley, A. (2008). Average to A+: Realising Strengths in Yourself and Others. CAPP Press. Das Buch hinter der Unterscheidung zwischen realisierten und unrealisierten Stärken.
  • Linley, A., Willars, J., & Biswas-Diener, R. (2010). The Strengths Book. CAPP Press.
  • Auf metaFox: Der Guide zur Segelboot-Metapher zeigt den zweiten Weg, ein Stärken-Discovery-Ergebnis zu debriefen.